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Tierwelt

Vielfalt zu Lande und in der Luft

Große Säugetiere gibt es in freier Natur nicht mehr, wohl aber Leguane, Krokodile und viele Vögel. Häufige Vögel sind Papageien, Kolibris, Störche, Pelikane und Nachtigallen. Ein Paradies für Flamingos (und für Naturbeobachter) ist die Lagune von Oviedo, die zum Nationalpark Jaragua zählt. An den nahen Stränden kann man sogar Lederschildkröten beobachten. Die größte Meeresschildkröte der Welt kehrt jedes Jahr hierher zurück um zu laichen.

Neben Leguanen und Geckos sind auch Schlangen sind in der DomRep zahlreich vertreten; aber keine einzige ist giftig. Die größte Schlange ist die Boa Hispaniola. Das bräunliche Reptil erreicht bis zu 3,5 Meter Länge und ist vom Aussterben bedroht. Die letzten Spitzkrokodile der Dominikanischen Republik leben am Lago Enriquillo.

Pelikan im Manati-Park (Bavaro) – Juana Kreßner / pixelio.de

Auf der roten Liste

Leider sind viele besondere Tierarten, die es nur in der Dominikanischen Republik gibt, sehr rar geworden. Stark gefährdet sind beispielsweise der nachtaktive Spitzrüssler oder die Hutia. Obwohl die Hutia mit deutschem Namen auch Baumratten heißen (und tatsächlich ein bisschen so aussehen), sind sie eher mit den Stachelschweinen verwandt.

Fast zwei Dutzend Fledermausarten leben auf der Insel Hispaniola. Die Tiere verbringen den Tag meistens in Höhlen und machen sich nachts auf Insektenjagd. Die „Großes Hasenmaul“ genannte Fledermausart besitzt eine enorme Flügelspannweite von drei Metern.

Faszinierende Wasserwelten

Sehr reich ist die Tierwelt im Wasser. Außer Delfinen begegnet man Barracudas, Schildkröten und allen Arten von Krustentieren, Langusten, Tunfischen, Sägebarschen und Garnelen. An den zahlreichen Tauchspots lassen sich der Küste vorgelagerte Korallenriffe erkunden. Wer sich traut, kann hier auch mit Rochen und Hammerhaien in Tuchfühlung kommen.

Die häufigste Delfinart ist der „Große Tümmler“, der den Küsten oft sehr nahe kommt. Die Bucht von Samaná im Nordosten der Insel wird von Buckelwalen bevorzugt, die sich dort im Winter (Januar bis März) paaren. Daher ist „Whale Watching“ auf Mietbooten eine gut besuchte Attraktion in Samaná.

Eine absolute Rarität – und streng geschützt – ist die Seekuh. Dieses behäbige Säugetier mit dem eigenwilligen Äußeren ist in manchen Küstengewässern und dem Unterlauf von Flüssen zu Hause. Im dominikanischen Nationalpark „Del Este“ können mit viel Glück nach Seekühe, die auch unter dem Namen Manati bekannt sind, gesichtet werden.

Die Dominikanische Republik hat mittlerweile fast ein Drittel ihres Staatsgebietes unter Naturschutz gestellt. Auch im Sinne des Tourismus ist dies eine sehr sinnvolle Zukunftsinvestition.

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