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Samaná

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Wir verließen das Dorf und jetzt sollte es weiter nach Samana gehen. Wir waren gespannt, denn wir haben viel über diese Halbinsel gehört, die ein Paradies sein soll. Mal sehen, es wird ja hoffentlich nicht mehr lange dauern.

Nach längerer Zeit und einigen Kilometern erreichten wir den Ort Sánchez. Nachdem wir den Ort durchfahren hatten, bog der Van nach links ab und vor uns lag eine ansteigende Straße. Die Straße schlängelt sich teilweise recht steil durch eine üppige Vegetation. Wir kamen auch an einer Tankstelle vorbei, diese bestand aus einem Tisch, der mit Benzin gefüllten Flaschen belegt war. Wir mussten einfach schmunzeln, denn das war dann doch sehr exotisch. Auf der Fahrt zu dem auf fast 450 Metern höchstgelegenen Punkt passierten wir einige typische Dörfer. Da immer irgendwo Menschen waren, konnte man davon ausgehen, dass sich hier überall vereinzelte Ansiedlungen befanden.

Unterwegs hielt Robinson an und wir hatten eine einmalige Sicht auf die Bucht von Samana. Ich fand keine Worte, denn das Panorama vor mir war einzigartig. Wir machten natürlich unsere Erinnerungsfotos bevor es weiter ging. Noch ein paar Kilometer und wir erreichten einen Aussichtspunkt mit Gaststätte. Hier versorgten wir uns und Robinson zuerst mal mit einem erfrischenden Eis. Auch hier machten wir einige Fotos, um die Eindrücke mit nach Hause nehmen zu können. Dann ging es bergab in Richtung Las Terrenas.

Leider wurde der Ort etwas stiefmütterlich behandelt, denn er wurde nur gestreift. Unser Ziel war Punta Bonita. Wir fuhren durch ein kleines Waldgebiet, durch Plantagen bis zum schmalen aber zauberhaften Strand. Dort war nicht viel los, jedoch lagen dort einige Hotelanlagen. In einem Hotel aßen wir dann zu Mittag. Robinson, der sich an einen separaten Tisch begeben wollte, holten wir dann zu uns, worüber er sich sichtlich freute.

So gesättigt ging es dann ca. 2 Km weiter zu einer wunderschönen Bucht. In der Ferne konnte man Las Ballenas, die drei „Wale“ genannten Felsinseln liegen sehen. Jetzt hatten wir die Möglichkeit zu baden, was wir dann auch nutzten. Eine dominikanische Familie war auch auf Badeausflug und die Kinder freuten sich auch über einen Lolli, die Robinson aus unseren Restbeständen verteilte.

Am Strand lagen einige Kokosnüsse, die wir aufsammelten und Robinson öffnete sie mit einer Machete. Da wir wieder kurz vor der Abfahrt standen, begab ich mich zum Umziehen. Robinson sah, dass die geöffneten Kokosnüsse zur Neige gingen und da ich noch kein Stück erhalten hatte, kam er hinter mir her gelaufen um mir noch schnell ein Stück zu bringen.

Dann ging es zurück. Unterwegs pflückten wir noch eine Kakaoschote und öffneten sie. Die Kakaobohnen schmecken zwar bitter, aber wenn man sie lutschte, schmeckte sie erfrischend süß. Danach ging es dann endgültig über den Pass Richtung Puerto Plata. Die Fahrt über den Berg genossen wir alle noch mal und waren etwas traurig den paradiesisch schönen Flecken Erde zu verlassen.

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