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Funny Bike

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Funny Bike´s sind besser bekannt unter dem Begriff Quad, denn es sind motorradähnliche Gefährte mit 4 Rädern. Daher ist der Begriff Bike nicht ganz korrekt, aber Funny ist schon richtig, denn mit den Dingern zu fahren ist einfach nur Fun! Daher haben wir uns entschlossen für den 26. August 2002 einen Ausflug zu buchen. Um 09:00 Uhr stand Andreas mit einem Taxi vor der Türe, denn der Van von Univers war zu der Zeit mit Utz als Tourguide unterwegs. Er hatte an dem Tag den Go-West Ausflug an die haitianische Grenze übernommen.

Unser Taxi fuhr durch Sosúa und bog nach kurzer Zeit rechts ab. Eine schöne Siedlung öffnete sich dort und das Taxi hielt auch vor einem adrett gepflegten Haus an. Dort wurden wir von Fritz und seinem Sohn Christian empfangen und begrüßt. Er ist der Besitzer der Funny Bike´s und uns wurde die Technik der Gefährte erklärt. Es erschien uns recht einfach, aber wir mussten einige Proberunden auf dem Platz vor dem Haus drehen, denn wir sollten auch das Gefühl für die Funny Bike´s bekommen, weil es kurz über eine öffentliche Straße ging, die stärker befahren war. Als Fritz sah, dass wir die Bike´s ziemlich beherrschten, gab es noch Hinweise, wie man sich verhalten sollte, damit wirklich nichts passiert.

So, theoretisch gut ausgerüstet ging es auf die Piste. Zuerst ging es zur Hauptstraße Puerto Plata – Sosúa, wo wir wegen der Fahrweise dominikanischer Autofahrer besonders vorsichtig waren. Nach ca. 500 mtr. ging es dann rechts ab an der Residencial Casa Linda vorbei die “El Choco” entlang. Hierbei handelt es sich um eine wunderschöne, aber unbefestigte Straße mit Schokoladenbraunem Sand. Es gab hier wenig Verkehr, daher konnten wir auch ab und an mal die Gäule durchgehen lassen. Nach wenigen Kilometern sahen wir dann aber auch schon wegen des braunen Staubs ziemlich verdreckt aus.

Eines gefiel uns ganz besonders, wir hielten an wenn wir es wünschten und hatten daher viel Kontakt zu den an der Piste wohnenden Dominikanern. Nachdem wir vom Staub eine trockene Kehle hatten, hielten wir an einem Colmado (kleinen Laden) an und gönnten uns auch mal ein Getränk, natürlich antialkoholisch.

Irgendwann kamen wir wieder auf eine befestigte Straße. Diese fuhren wir dann entlang, bis wir zu einer Hahnenkampfarena “Club Gallistico” kamen. Diese konnten wir besichtigen und es wurde uns sogar ein Schaukampf geboten. Diese Kämpfe gehen in der Regel immer unblutig aus. Nach ungefähr 45 Minuten ging es dann weiter. Wir kamen am Rio Yassica an, den wir mit den Funny Bikes durchqueren mussten. Das war natürlich ein besonders erfrischender Spaß. Hier wurde auch Rast gemacht und es gab die Möglichkeit ein Bad zu nehmen. Besonders toll war das, weil hier viele Dominikaner badeten und wir natürlich mit Musikberieselung das Nass genießen durften. Die Autos der Dominikaner beschallten aus den offenstehenden Kofferräumen, mit natürlich uns ungewohnten Phonzahlen, den Platz mit Merengue.

So erfrischt ging es dann nach Jamao del Norte, wo wir in einem kleinen Restaurant ein Mittagessen einnahmen. Hier gönnten wir uns auch mal ein Presidente. Das Essen war wieder mal schmackhaft, ich liebe die dominikanischen Leckereien. Nach einer so ausgiebigen Rast ging es dann auf den Rückweg. Auf der “El Choco” gaben wir dann ab und an wieder Gas. Natürlich achtete Fritz und Andreas immer darauf, dass wir nicht übermütig wurden und wir nur auf geraden, übersichtlichen Streckenabschnitten das Gas mal aufdrehten. Auf halber Strecke hielten wir dann mal wieder an einem Colmado an, um den Staub runterzuspülen. So gegen 16:00 Uhr kamen wir dann wieder bei Fritz zu Hause an, wo seine Frau ein kaltes Presidente für uns bereit stehen hatte. Dieses genossen wir besonders und waren uns einig, das war ein toller Tag.

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