«

»

Artikel drucken

Bani

(40.000 EW) Provinzhauptstadt, die nach dem berühmten Indianerkaziken Baní benannt ist. Die Ocker-Weiß getünchte Kirche Nuestra Señora de Regla mit dem Vorplatz ist das Lebenszentrum des Ortes. Hier ist eigentlich immer was los. Der Ort ist sauber und besitzt viele kleine Läden. In der Nähe wurde in den Bergen der kubanische Befreier Máximo Gómez geboren. Hier gibt es wenig Tourismus und der Ort ist umsäumt von Kaffeeplantagen. Zu den Patronatsfesten boomt es dann im Ort.

Baní: beschauliche und wohlhabende Stadt

Im Südwesten der Dominikanischen Republik, rund 65 Kilometer von Santo Domingo entfernt, liegt Baní. Eine kleine, beschauliche Stadt, die erst 1764 von Einwanderern der Kanarischen Inseln gegründet wurde. Charakteristisch für die Gegend sind die weitläufigen Kaffee-, Bananen- und Zuckerrohrplantagen sowie eine sehr umfangreiche Meersalzgewinnung, die laut Experten ausreichen, „um die gesamte Karibik mit Salz zu befüllen“. Dank dieser Wirtschaftszweige wurde die Gegend zu einer der wohlhabendsten der ganzen Dominikanischen Republik.

Typisch für Baní sind auch die bunten Holzhäuser, die Größtenteils im Kolonialstil gebaut wurden und der Stadt einen besonderen Charme verpassen.
Baní: Geburtsstätte bekannter Dominikaner

Die Universitätsstadt, die auch als Stadt der Dichter bekannt ist, hat für die DomRep eine wichtige geschichtliche Bedeutung und war Geburtsort bekannter und wichtiger Söhne der Insel. Dazu zählen u.a. Máximo Gómez, der 1836 in Baní geboren wurde und als Befreier von Kuba verehrt wird, Jose Martis, der sich sehr stark für die Unabhängigkeit von Kuba einsetzte, oder auch der bekannte Dichter Eugenio María de Hostos y Bonilla. Für alle, die sich auf die Spuren einiger der bekanntesten und historisch wichtigsten Persönlichkeiten begeben wollen, ist Baní ein absolutes Muss.

Sehenswürdigkeiten in Baní

Doch die Hauptstadt der Provinz Peravia hat noch einige weitere Highlights im Angebot. Sehenswert ist dabei der Parque Central, in den Sie Statuen von bekannten dominikanischen Persönlichkeiten wie beispielsweise von Juan Pablo Duarte bestaunen können. Oder die Kirche der Heiligen Jungfrau von Regla (Iglesia de Nuestra de Regla) sowie das Gemeindemuseum Archívo Historicos, das sich im Rathaus der Stadt befindet und in dessen interessanter Ausstellung Sie alles wissenswerte über Baní erfahren werden.

Faszinierende Sonnenuntergänge

Für Naturliebhaber hat Baní ein ganz besonderes Schmankerl zu bieten: die Dünen „Las Dunas“. Sie sind die mit einer Fläche von rund 15 x 3 Kilometern die größten Sanddünen der gesamten Karibik, wobei die höchste Düne 35 Meter misst. Hier können Romantiker traumhafte Sonnenuntergänge genießen.

Was das Strandleben angeht, kann Baní nicht wirklich überzeugen. Im Süden befindet sich der Strand „Playa de Baní“, der aber nicht wirklich gut zum Baden geeignet ist. Da hat die DomRep weitaus bessere und schönere Strände im Angebot.

Kaffee und Mangos der Extraklasse

Ohne einen Kaffee getrunken oder Mangos probiert zu haben, dürfen Sie Baní nicht verlassen. Es sei denn, Sie wollen sich ein einzigartiges Geschmackserlebnis entgehen lassen. Die Kaffeebohnen der nahegelegenen Kaffeeplantagen gelten als vorzüglich und auch die Verarbeitung sucht seinesgleichen. Zudem wird behauptet, dass aus Baní die schönsten und besten Mangos stammen, die sich durch einen einzigartigen erlesenen Geschmack auszeichnen.

Besondere Events in Baní: Schutzpatronenfeste

Ein ganz besonderes Erlebnis sind die Festlichkeiten zu Ehren der Schutzpatrone und wenn es in der ganzen Stadt so richtig boomt und ausgelassene Stimmung herrscht. Vom 15. bis 24. Juni wird San Juan geehrt, während am 21. November ein Fest für die Heilige Jungfrau von Regla veranstaltet wird.

Salinen Puerto Hermoso, Museo Municipal

dominikanische-republik-bani

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.dominikanische-republik2001.de/orte/i_orte-bani.htm