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Armando Bermúdez

Für DomRep-Urlauber hat die karibische Insel nicht nur Sonne, Strand und Meer im Angebot, sondern auch jede Menge faszinierender Nationalparks, in der Urlauber eine traumhafte Flora und Fauna erleben können. So auch im Armando Bermudez an der Nordküste der bereits seit 1956 existiert und der somit eines der ältesten Naturschutzgebiete der Dominikanischen Insel ist.  Hier warten die höchsten Erhebungen der gesamten Karibik.

Der Park liegt ganz in der Nähe des beliebten Ortes Jarabacoa und misst 765 km². Der Armando Bermudez grenzt direkt an den José del Carmen Ramirez, ein weiterer Nationalpark. Es handelt sich um ein einheitliches Gebiet von 1.530 km², welches aber durch eine Provinzgrenze getrennt wird, die inmitten durch das Reservat verläuft.

Armando Bermudez: Heimat der dominikanischen Alpen

Das Wahrzeichen dieses beeindruckenden Doppelparks sind zweifelsohne das Zentralmassiv (Cordillera Central), mit seinen für karibische Verhältnisse majestätischen Bergen. Zu ihnen zählen der Pico Duarte (3.087 m), Loma La Pelona (3.085 m), Loma La Rusilla (3.038 m) und der Pica Yaque (2.760 m). Das erklärt auch, warum diese Region den Beinamen „dominikanische Alpen“ trägt und sich besonders Wander- und Kletterenthusiasten im Nationalpark äußerst wohlfühlen. Auf den unterschiedlichen Höhenlagen sind jeweils verschiedene Formen von Flora und Fauna zu beobachten.

Beeindruckende Vegetation und Vogelparadies

Angesichts des gemäßigten Höhenklimas ist der Nationalpark von einer sehr üppigen Vegetation geprägt, die sich durch weitläufige Pinien- und Regenwälder auszeichnet. Im Armando Bermudez können Sie einige ganz besonderen Pflanzen in Augenschein nehmen, die nicht nur Naturliebhaber in den Bann ziehen werden. Dazu gehören beispielsweise Myrte, der Kirschlorbeer und Walnussbaum sowie die heimische Wacholder oder wilde Tamarinde.

Doch natürlich locken auch viele verschiedene Tierarten die Besucher in den Nationalpark, wobei vor allem die Vogelvielfalt sehr bemerkenswert ist und die ihres gleichen sucht. Für Ornithologen ist der Armando Bermudez daher ein wahres Paradies, in dem man u.a. den Hispaniola-Specht, Rosentrogon, Haiti-Sittich oder Palmenschwätzer beobachten kann. Letzter hat für die Dominikanische Republik eine besondere Bedeutung, ist er doch als dominikanischer Nationalvogel bekannt.

Zudem sind für viele Besucher die freilebenden Papageien ein absolutes Highlight.

Seltene Säugetiere im Nationalpark Armando Bermudez

Obendrein sind im Nationalpark auch noch zwei seltene Säugetiere beheimatet: das Nagetier Jutia (eine Baumratte), und der Schlitzrüssler, der zu der Familie der Insektenfresser zählt und wie eine etwas zu groß geratene Spitzmäuse aussieht.

Im Parque Nacional Armando Bermúdez kann es während der Wintermonate sehr kalt werden und das Thermometer rutscht häufig auf Temperaturen von unter null Grad. Entsprechend wird es zu dieser Zeit in den Nächten empfindlich kühl und Besucher müssen an die richtige Kleidung denken. Von April bis Juni sind dagegen starke Regenfälle an der Tagesordnung.

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