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Spenden

Betrachtet man die wirtschaftliche Entwicklung der Dominikanischen Republik in den letzten beiden Jahrzehnten, besteht durchaus Hoffnung auf eine bessere Zukunft für viele Bewohner. Das Land zählt nicht mehr zu den ärmsten Staaten dieser Welt, sondern reiht sich – gemessen am kaufkraftbereinigten Bruttoinlandsprodukt – im „Mittelfeld“ ein, etwa auf demselben Niveau wie China und Thailand.

Einheimische profitieren zu wenig vom Tourismus

Dennoch bleibt festzuhalten, dass Armut in der Dominikanischen Republik noch immer weit verbreitet ist. Betroffen ist vor allem die Landbevölkerung. Leider bringt die Tourismusindustrie in den dominikanischen Urlauberzentren zwar einige Arbeitsplätze, unter dem Strich sind die Einkommenseffekte aber gering. Zu viele Besucher beschränken sich darauf, ihr Geld in den Hotelresorts auszugeben statt in der lokalen, von Dominikanern betriebenen Gastronomie oder den heimischen Geschäften.

Wer hilft?

Internationale Spendenorganisationen haben sich vor allem darauf spezialisiert, den Kindern des Landes zu helfen. Dazu zählen beispielsweise die SOS-Kinderdörfer sowie die Vereine „Jacintas Kinder“, „nph Deutschland“ oder „Dominikanische Kinderhilfe“. Bei Naturkatastrophen wie Hurrikans sammeln die Organisationen zusätzliche Spenden, um die akuten Schäden zu beseitigen. Zum Glück handelt es hierbei (im Gegensatz zum erdbebengefährdeten Haiti) nur um seltene Ausnahmesituationen, die auch die Urlauber kaum beeinträchtigen.

Weitere Informationen zu Spenden für die Dominikanische Republik gibt es hier.

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