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Sicherheit

Die Dominikanische Republik zählt zu den sichersten Ländern der Karibik. Allerdings treffen in den Hotelanlagen – und noch stärker außerhalb – vergleichsweise reiche Urlauber auf vergleichsweise arme Einheimische. Wer sich die weite Reise und den Hotelaufenthalt leisten kann, ist wohlhabender als die meisten Bewohner. Hier wird die ökonomische „Erste Welt“ mit der „Dritten Welt“ konfrontiert. Konflikte und Neid bleiben daher nicht völlig aus.

Aber wer einige Verhaltensnormen einhält, der braucht sich in der Dominikanischen Republik dennoch nur wenige Gedanken um seine Sicherheit machen. Und kann einen entspannten Urlaub genießen.

  • Keinen Reichtum zur Schau stellen: teuren Schmuck zu tragen ist in einem armen Land fast eine Provokation.
  • Arrogantes Benehmen: Hochnäsigkeit, Besserwisserei und Angeberei erzeugen Abneigung und Hass bei den Einheimischen.
  • Aufreizende Kleidung und provozierendes Benehmen: Wenn Frauen das „südländische Temperament“ unterschätzen, ist dies nicht ohne Gefahr.
  • Verführung zum Diebstahl: Wer seine Wertsachen und andere Habe nachlässig überwacht, der muss sich nicht wundern, wenn er bestohlen wird.

Hier einige Ratschläge:

  • Alle Wertsachen gehören im Hotelsafe unter Verschluss.
  • Geld unauffällig und möglichst am Körper tragen (Brustbeutel, Geldgürtel).
  • Nur so viel Geld mit sich führen, wie man benötigt.
  • Geld nie in der Öffentlichkeit zählen.
  • Schmuck im Hotelsafe lassen.
  • Gepäck nie unbeaufsichtigt lassen.
  • Foto- und Filmausrüstung in Sicht- und Griffweite halten.

Sollte trotz allem etwas passieren, so ist eine ernsthafte polizeiliche Nachforschung eher unwahrscheinlich. In der Dominikanischen Republik gelten leider nicht die Standards eines deutschen Rechtsstaats. In jedem Fall sollten bestohlene Urlauber auf eine Bescheinigung bestehen, die in Deutschland für die Gepäckversicherung benötigt wird.

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