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Mietwagen

Wer ein Auto mieten will, der muss einiges auf die Theke legen, denn man muss schon mit einer Miete von 80 – 100 US $ am Tag rechnen. Weiterhin muss als Sicherheit ein Dollarschein der gehobenen Klasse oder ein Blankoabzug einer Kreditkarte (Vorsicht) hinterlegt werden. Ein gültiger nationaler Führerschein muss vorliegen, der akzeptiert wird. Autovermieter findet man überall, zumindest am Flughafen.

Vorsicht bei Fahrten in Santo Domingo, wobei die Fahrten auf den Überlandstraße nicht so schlimm sind. Vorsicht bei Nachtfahrten. Straßenbeleuchtungen sind nicht vorhanden. Es können einem Motorräder entgegenkommen, die sich im letzten Moment als Autos mit nur einem funktionierendem Scheinwerfer outen. Dann kann es passieren (da ist nicht selten) dass einem LKW´s in der Nacht entgegenkommen, die keine Scheinwerfer besitzen. Also Vorsicht ist geboten.

Es existieren auch Geschwindigkeitsbegrenzungen:

  • Auf den Schnellstraßen (Autopistas)    
  • in den Vororten      
  • in den Städten

80 km/h

60 km/h

40 km/h

Wer sich daran hält, der ist ein Verkehrshindernis. Leider haben aber die Polizisten (besonders in Santo Domingo) das unangenehme Talent, sich wie im Schlaf die Gringos herauszupicken. Da werden auch schon mal Verkehrsübertretungen erfunden. Es gibt keinen Rat für diese Situation, aber eines ist sicher: Wer zahlt darf fahren, wer nicht zahlt macht Rast!

Was passiert bei einem Unfall?

Es besteht eine gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung. Wir wären nicht in der Dominikanischen Republik, wenn sich alle daran halten würden. Leider wird dies auch nicht kontrolliert, so dass ein hoher Anteil der Fahrzeuge auf den Straßen der DR nicht versichert sind.

Eine Haftpflichtversicherung kostet ca. 5.000 R.D.$ (ca. 370 €) pro Schadensfall. Die meisten Vermieter haben somit eine Klausel im Mietvertrag, dass bei einem Schaden die der allgemeinen Versicherungsprämie übersteigenden Kosten vom Mieter übernommen werden müssen. Da die Autopreise in der DR sehr hoch sind, kommen schnell einige Tausend € zustande.

Die Polizei kommt nach Erfahrung nur zu Unfällen mit schweren Schäden oder Personenschäden. Daher ist eine Schadensabwicklung sehr kompliziert. Unfallwagen werde von der Polizei beschlagnahmt und werden erst nach der Klärung wieder herausgegeben. Daher werden die Vermieter dem Mieter gerne (mit einer Anwaltsvermittlung) helfen, damit er schnell wieder zu seinem Auto kommt. Vorsicht: Ein Ausländer kann von der Polizei bis zur Klärung im Land festgehalten werden und es gibt dort keine bundesdeutschen Haftbedingungen!

Wer also ein Auto mietet, der soll sich Verträge ansehen und vorsichtig fahren. Bitte keine bundesdeutschen Maßstäbe anlegen.

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