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Impfungen

Da die Dominikanische Republik in der tropischen Klimazone liegt, können sich hier Krankheitserreger relativ schnell entwickeln und verbreiten. Manche Erreger werden von Mücken übertragen, andere durch schlechte hygienische Bedingungen gefördert. Daher sind verschiedene Impfungen erforderlich, deren Umfang individuell unterschiedlich ist. Vor allem in den Hotelzonen sind die realen Ansteckungsrisiken gering.

Auffrischungsimpfungen vor der Reise

Anlässlich Ihres Urlaubs sollten Sie überprüfen, ob folgender Impfschutz noch vollständig ist:

  • Diphterie
  • Tetanus (Wundstarrkrampf)
  • Pertussis (Keuchhusten)
  • eventuell zusätzlich Masern/Röteln, Mumps, Pneumokokken und Influenza (Grippe)

Sind Sie gegen alle diese Krankheiten bereits geimpft bzw. benötigen keinen besonderen Schutz? Prima – dann müssen Sie hier nichts tun.

Reiseimpfungen

Für alle Urlauber ist eine Impfung gegen Hepatitis A notwendig.

Wollen Sie lange in der Dominikanischen Republik bleiben oder ist zu erwarten, dass Sie mit infizierten Personen in engen Kontakt kommen, werden zusätzlich folgende Impfungen empfohlen:

  • Typus (Durchfallerkrankung)
  • Hepatitis B
  • Tollwut
  • Cholera (Durchfallerkrankung)

Cholera wird fast ausschließlich durch unsauberes Trinkwasser übertragen. Die früher übliche Impfung gegen Polio (Kinderlähmung) ist nicht mehr erforderlich, gegen das Zika-Virus und das Dengue-Fieber gibt es kein wirksames Impfverfahren.

Malaria

Während die großen Städte des Landes frei von Malaria sind, besteht im Grenzgebiet zu Haiti eine gewisse Ansteckungsgefahr. Dagegen steht eine medikamentöse Malaria-Prophylaxe zur Verfügung. Ratsam ist es, die übertragenden Mückenstiche möglichst zu vermeiden. Dabei helfen lange Kleidung, Moskitonetze und Insektenschutzmittel.

Bei Anzeichen einer Malaria (grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen usw.) ab dem 7. Tag nach erstmaligem Betreten eines Malariagebietes sollten Sie sofort (innerhalb von 12 Stunden) einen Arzt aufsuchen, damit eine Malaria ausgeschlossen werden kann. Ist dies nicht möglich, müssen Sie von einer Malariaerkrankung ausgehen und mit dem Notfallmedikament entsprechend den Einnahmevorschriften eine Behandlung beginnen. Danach sollte unbedingt ärztliche Hilfe aufgesucht werden.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung ist ratsam!

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