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Essen

Die dominikanische Küche ist sehr stark von kreolischen Einflüssen geprägt, deshalb trägt sie den Namen „Cocina Criolla“. Es wird hauptsächlich Reis serviert, zu dem Fleisch oder manchmal auch Fisch gereicht wird, alles immer gut durchgebraten. Fisch und Meeresfrüchte werden von den Dominikanern erstaunlicherweise nicht so häufig verzehrt, beides ist jedoch in Restaurants in guter, frischer Qualität und lecker zubereitet zu genießen.

Gekocht wird überall

An jeder Ecke, auf jeder Straße, in jedem noch so kleinen Ort oder sogar an der Autobahn findet man kleine Tische oder Theken mit Kochtöpfen, Pfannen und Kühltruhen, umringt von Menschen, die sich ihr Essen in Styroporbehälter verpacken lassen und entweder zur Arbeit mitnehmen oder auch gleich an Ort und Stelle verputzen. Es gibt so viele, dass man das Gefühl hat, zu Hause kocht kein Mensch. Außerdem gibt es noch die ganz einfach und relativ sauberen „Comedores“, wo man für 35 oder 40 Pesos essen kann.

Es gibt sowohl an den Straßenbuden als auch in den „Comedores“ alles, was das dominikanische Herz, oder besser der Magen, begehrt: Chicarrones de pollo (knusprig gebratenes Hähnchen mit einer kreolisch gewürzten Marinade aus Soja, Zitrone und Rum). Für die meisten Einheimischen ist Rind- oder Schweinefleisch und auch Fisch zu teuer, daher werden viele Gerichte mit Hühnchenfleisch (pollo) zubereitet. Reis (arroz) und rote bis schwarze Bohnen (habichuelas oder frijoles) oder Guandules (Erbsen) gehören zu jedem Essen.

Deftig bis fruchtig

Beliebt sind auch Würstchen oder ganz normale Hühnersuppe, Costillas (Schweinekoteletts), die beiden Eintöpfe Sancocho (das Nationalgericht) und Sopa criolla dominicana (ein sehr würziger Eintopf aus gekochtem Fleisch, Kohl, Gemüse und Nudeln). In der Fastenzeit gibt es süße Bohnen („habichuelas con dulce“), die lauwarm verzehrt werden.

Natürlich findet man auch überall Obstverkäufer, die ihre Karren, vollbeladen mit Ananas, Melonen, Orangen (nicht naranjas, sondern „chinas“), Bananen, Papayas (hier auch „lechosas“ genannt), ziehen. Es gibt die Kokosmilchverkäufer, die ihre Kokosnuss fachmännisch für 10 bis 15 Pesos mit einer Machete öffnen und auch die Verkäufer von geschälten Orangen oder frisch gepresstem Orangensaft.

Süße Genüsse

Wenn man Süßes mag, sollte man unbedingt den Bananenkuchen, den Mohrrübenkuchen oder Kokosplätzchen probieren. Cocoyuca ist ein Yukkapudding mit Kokosnußstückchen, Quesillo de leche y piña ist ein Pudding mit Ananasstückchen, und Dulce de leche bezeichnet eine Süßigkeit aus Milch, der unterschiedliche Früchte beigefügt werden.

Inzwischen sind viele Eisdielen entstanden. Auch hier ist Hägen Dasz vertreten, man kann aber auch getrost das Eis von Bon verzehren (Helados Bon). Diese Marke ist am weitesten verbreitet und man erhält ausgezeichnete Qualität.

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